Projekte und Themen

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Stiftung „about 9

Zweck der in Gdansk gegründeten polnisch-deutschen Stiftung „about 9“ ist die Förderung aktiver Zivilgesellschaft in Polen, den Ländern des Ostseeraumes sowie den ehemals sozialistischen Staaten Mittel- und Osteuropas durch Sport und Kultur.

Aus dem Stiftungsstatut:

Die Stiftung entwickelt und fördert Aktivitäten und Projekte, die die zivilgesellschaftlichen Dimensionen von Sport und Kultur erkennen und für eine nachhaltige Entwicklung demokratischer Gesellschaften nutzen. In ihren Aktivitäten fördert die Stiftung den europäischen Integrationsgedanken.“

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Das Institut für Fußball und Gesellschaft (IFG)

Das IFG wurde 2008 gegründet. Träger des Instituts war bis 2017 der gemeinnützige Verein „Ein Dach für Fans“ (EDFF). Zukünftig wird die Stiftung „about 9“ die Trägerschaft übernehmen.

Ausgangspunkt der Arbeit des IFG ist die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports, insbesondere des Fußballs. Im Sport bilden sich gesellschaftliche/ soziale Erscheinungen und Verwerfungen ab und erfahren eine spezifische Ausprägung (z.B. Gewalt, Rechtsextremismus). Zugleich aber vermag der Sport und hier insbesondere der Fußball diesen Erscheinungen und Verwerfungen mit seinen eigenen Mitteln zu begegnen. In all seinen Dimensionen leistet er einen gestaltenden Beitrag für die Gesellschaft. Das ist eine Herausforderung für jeden Aktiven, sei es als Funktionsträger/in, als aktive/r Sportler/in, Zuschauer oder Fan: als mündige BürgerInnen mitgestalten zu können – und zu wollen! So wird der Sport zu einem Akteur in der lebendigen Zivilgesellschaft.

Das IFG führt Projekte in Forschung und Praxis durch.

Durchgeführte Projekte:

Aktuell: das IFG erhielt den Auftrag zur Evaluation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Samtgemeinde Artland, Niedersachsen.

 

Andere Themen und Projekte:

ein Projekt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn; Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Potsdam; Universität/Gesamthochschule Siegen

Erwachsenenbildung lebt von Persönlichkeiten. Ihre Glaubwürdigkeit in der täglichen Bildungsarbeit gewinnt sie durch die Integrität, Ernsthaftigkeit und Persönlichkeit der Erwachsenenbildner.

Aus dieser Überlegung ergab sich die Grundidee des Projekts: es sollte die Geschichte der politischen Erwachsenenbildung in Deutschland nach 1945 mit den Lebensgeschichten ihrer ProtagonistInnen in Verbindung gebracht werden. Zu diesem Zweck wurden Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Ihre Erinnerungen und Erzählungen sollten zum ‚reizvollen‘ Geschichtsstoff werden. Es sollte deutlich werden, wie historische, politische und kulturelle Rahmenbedingungen zu subjektiven Erfahrungen werden, und wie diese Erfahrungen bestimmte Lebens- und Berufsentscheidungen notwendig machen.

Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte seit der Weimarer Republik ergaben sich so eindrucksvolle Lebensläufe, deren Erfahrungsfülle in den Wiederaufbau einer freien und vielfältigen Erwachsenenbildung nach 1945 fließen konnte.

Die Lebensgeschichten der vorgestellten Zeitzeugen soll(t)en für heutige ErwachsenenbildnerInnen einen Fundus bereitstellen, zur Vergewisserung über die Grundlagen und Traditionen des eigenen erwachsenbildnerischen Handelns. Sie soll(t)en zudem Vorbild und Ansporn sein.

Darüber hinaus sind die Lebensgeschichten ein beeindruckendes zeitgeschichtliches Dokument.

Die Gespräche erschienen in drei Publikationen. Die bibliografischen Angaben finden sie auf dieser Seite unter Publikationen.

Zur Entwicklung der Politischen Erwachsenenbildung in der (alten) Bundesrepublik wurden ausführliche Gespräche mit vierzehn ZeitzeugInnen geführt:

Walter Dirks; Walter Fabian; Willy Strzelewicz; Grete Borgmann; Heinz Dürrbeck; Johanna Lemke; Hans Bolewski; Carl H. Lüders; Susanne Miller; Josef Rommerskirchen; Hans Tietgens; Herbert Eichmann; Emil Kroher; Paul Röhrig

Zu den Anfängen der politischen Erwachsenenbildung in der DDR gaben zwölf ZeitzeugInnen lebensgeschichtliche Auskünfte:

Hans Mahle; Paul Wandel; Kurt Hager; Alice Zadek; Wolfgang Harich; Heinrich Scheel; Helmut Bock; Erwin Hinz; Rosemarie Walther; Werner Hecht; Heinz Fleischer; Norbert Podewin

Über die Konzepte und Vorstellungen zur politischen Erwachsenenbildung der 68er berichteten dreizehn ExpertInnen:

Oskar Negt; Bazon Brock; Brunhild Krienke; Rolf Schwendter; Günter Amendt; Margrit Grubmüller; Günther Rüther; Barbara Distel; Klaus Hansen; Renate Strauch; Detlef Lecke; Christoph Scheilke; Claus Leggewie

Europa gestalten – Politische Bildung in Aktion“ war ein von der Robert-Bosch-Stiftung in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführtes Programm. Von 2008 bis 2016 vergab das Programm insgesamt 99 Stipendien an junge Menschen aus Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Türkei, Ungarn und Zypern. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten lernten im Rahmen des Programms Bildungseinrichtungen der politischen Bildung in Deutschland kennen. Sie waren eingeladen, an einer deutschen Bildungseinrichtung zu hospitieren. Ziel des Programms war die Förderung des Austauschs und die Vernetzung der politischen Bildung in Europa.

Im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung habe ich das Programm ausgewertet.

 

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Gutachtertätigkeit im Aktionsprogramm Erasmus+ für die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung

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Gutachtertätigkeit zur Qualitätssicherung in der politischen Bildung

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Gutachtertätigkeit für das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern (BMI). das von der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführte Programm fördert Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in ländlichen und strukturschwachen Regionen.

 

Seit 2008 vergibt die Freie Volksbühne Köln e.V. den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater. Der Preis ist benannt nach Kurt Hackenberg (1914 – 1981). Der SPD-Politiker wurde 1955 vom Rat der Stadt Köln zum Beigeordneten für Kultur gewählt. Bis 1979 blieb er in diesem Amt. Im Verlauf seiner 24 jährigen Amtszeit prägte er wegweisend die Kölner Kulturpolitik.

Im Auftrag der Freien Volksbühne Köln haben der Regisseur und Kulturmanager Gregor Leschig und ich ein programmatisches Papier zum Thema „Politisches Theater“ verfasst, das Kritierien für die Preisvergabe beschreibt. Der Preis wird jährlich durch eine Jury vergeben.

Bin ich Arbeit“ war ein Projekt der Bin-ich-Arbeit-GbR Gregor Gregor Leschig/ H.-Georg Lützenkirchen, das von der Arbeitsagentur Köln als Modellprojekt für Künstlerinnen und Künstler im ALG II-Bezug gefördert wurde. Das Projekt beinhaltete neben praxisorientierten Aus- und Fortbildungsmodulen auch die gemeinschaftliche Produktion eines Theaterstücks und anderer Performance-Formen. Zum Projekt erschien ein Buch:

Leschig, Gregor/ Lützenkirchen, H.-Georg: Bin ich Arbeit? Ein Qualifizierungsprojekt. Auswertung eines Qualifizierungsprojektes für Künstlerinnen und Künstler im ALG II Bezug. Mit ergänzenden Beiträgen von: Elke Frohn, Thomas Leschig und Daniel Oeding sowie einem Geleitwort von Klaus Müller-Starmann, Norderstedt 2011.

 

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Entwicklung interkultureller Projekte im Bereich Sport und Gesellschaft
zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Wissenschaftliche Beratung. Aktuell: Qualifizierungsprogramm Talente nutzen („Talente“). Neue Wege zur sozialen und beruflichen Integration junger Geflüchteter. Ein Modellprojekt.

Die RheinFlanke gGmbH ist Trägerin für Jugendarbeit und Flüchtlingshilfe. Sie wurde 2006 in Köln gegründet und ist mittlerweile an neun Standorten in ganz Deutschland aktiv.

 

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Bildnachweis: picture alliance / dpa / Brock – Deutschlandfunk

Ein guter Mensch zur rechten Zeit – Anmerkungen zu Victor Gollancz‘ Einfluss in Deutschland

 

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Ich bin ehrenamtlicher Richter am OVG Münster